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Erfolg mit integrierter Marketing Software
Zunehmende Bedeutung von integrierter Marketingtechnologie für den Unternehmenserfolg
Laut einer aktuellen Studie der Schweizer Unternehmensberatung Marketinghub AG unter 200 Entscheidern aus Marketing, Vertrieb und Kommunikation in mittelständischen und Großunternehmen in D und CH zu Voraussetzungen und Prioritäten im Zusammenhang mit der Steigerung von Marketing-Effizienz und –Effektivität verfügen erst 12 Prozent der befragten Unternehmen über eine Marketing Software, die die gesamte Marketingprozesskette abdeckt. Würden IT-Systeme eingesetzt, dann meist als isolierte und abteilungsorientierte Insellösungen. Vom Grundgedanken, Marketinginhalte zentral, strukturiert, digital und unternehmensweit vorzuhalten, sei man noch weit entfernt, so die Studienautoren.
Düsseldorf, den 07.12.2009, von Sebastian Paulke - Nach
wie vor sei das Marketing in Deutschland weit entfernt davon, integrativ zu
sein, so die Bilanz einer aktuellen Studie zur Effizienz und
Effektivität von Marketingaktivitäten in Deutschland und der
Schweiz: Nur 12 Prozent der Befragten verfügen demnach über eine
Marketing Operations Management (MOM)-Lösung, die die
Marketingprozesskette ganzheitlich abdeckt, lediglich ein Drittel der
Befragten setze ein Digital Asset Management (DAM)-System zur Verwaltung
von Medienobjekten ein. Die Konsequenzen sind ernüchternd: Primär
autonom handelten der Studie zufolge in Produkt-/Sortimentspolitik,
Distributionspolitik und Preis-/Konditionenpolitik durchschnittlich nur 10
bis maximal 20 Prozent der Marketers, gerade mal ein Viertel der
Umfrageteilnehmer könne einen dominierenden Einfluss auf die
Kundensegmentierung ausüben. Das Fazit der Studie ist enstprechend
eindeutig: „Insbesondere für größere Unternehmen kann
ein Marketing Operations Management-System sehr sinnvoll sein. Es
integriert strategische und operative Marketingaufgaben und optimiert so
die gesamte Prozesskette im Marketing. Organisatorisch, inhaltlich und
prozessual richtig aufgehängt, garantieren solche Systeme mehr
Transparenz, Prozesseffizienz und eine höhere Qualität bei der
Maßnahmenumsetzung.“
Florian Haarhaus, Deutschlandchef von Alterian, einem internationalen Anbieter von
integrierter Marketing Software, beschreibt die Bedeutung integrierter
Marketingtechnologie anhand eines Kundenbeispiels: „Bei einem
Mobilfunkprovider gab es vor unserer Beauftragung ca. 36 Millionen zum
Teil verteilte Datensätze, deren Management so komplex war, dass
ein modernes Dialogmarketing praktisch nicht stattfand: Jede neue
Kundensegmentierung mussten die Marketers zuerst bei der IT-Abteilung
beantragen und dann einige Tage darauf warten. Die Reaktionen der
angesprochenen Kunden konnten nicht über alle Kanäle erfasst
und aufbereitet werden, was zu Doppelansprachen, der Benutzung
‚toter’ Kanäle und anderen Effizienzverlusten
führte und die erforderliche Zeit von der Planung bis zum Abschluss
einer Kampagne betrug im Durchschnitt fast 9 Tage.“ Erst durch das
Zusammenziehen und Konsolidieren der Kundendaten in einer Integrierten
Marketing Plattform, so Haarhaus, sei die Marketingabteilung
überhaupt in die Lage versetzt worden, ihre Arbeit
eigenverantwortlich und ohne Rückgriff auf andere Ressourcen wie
z.B. die IT-Abteilung zu leisten: „Das Ergebnis spricht für
sich: Statt drei Kampagnen im Monat machen dieselben Mitarbeiter nun 12
pro Woche – mit fast verdoppelten Responseraten, einer um mehrere
Prozentpunkte angestiegenen Kundenzufriedenheit dank des
kontinuierlichen, relevanten Dialogs und deutlichen Steigerungen der
Kundenrückgewinnungs-, Cross- und Up-Sellingraten aufgrund der viel
feineren Kundensegmentierung und dadurch treffsicheren
Angebotsstrategien.“
Der entscheidende Erfolgsfaktor sei häufig, so Haarhaus, die Marketers
zunächst in die Lage zu versetzen, eigenständig, ohne
Rückgriff auf Dritte und ganz spontan hochfeine Kundensegmentierung
und -clusterung vornehmen zu können, Kampagnen anzulegen,
auszulösen, zu steuern und zu evaluieren. Haarhaus: „Da
Marketers letztlich ‚Kreative’ sind, profitieren sie sehr von
zusätzlichen Freiheiten bei der Kreation – und damit auch der
Erfolg ihrer Kampagnen und Strategien. Eine gute Idee bezüglich einer
Kundenclusterung und einer dazu passenden Ansprache kann verloren gehen,
wenn der Aufwand ihrer Prüfung zu hoch ist: Wer hingegen nach einem
‚Geistesblitz’ seine Kunden sofort nach bestimmten Merkmalen
filtern kann, weiß eben auch sofort, ob es sich lohnt, der Idee
weiter nachzugehen und ein bestimmtes Angebot für diese Zielgruppe zu
entwickeln und zu vermarkten.“
In der Einfachheit der Bedienung durch Marketers läge denn auch der
Hauptunterschied zwischen Marketing Software und den von allen
führenden CRM-Anbietern angebotenen Marketing-Modulen, erklärt
Haarhaus: „Die mittlerweile von allen Anbietern wie SAP, Salesforce,
Sage, SugarCRM, um nur einige zu nennen, angebotenen Marketing Module
entsprechen offensichtlich eher den Ansprüchen der IT als den
praktischen Anforderungen im Marketingalltag - anders ist nicht zu
erklären, warum in vielen Unternehmen, die über hochmächtige
CRM-Systeme verfügen, das Marketingpersonal so große
Schwierigkeiten bei der Nutzung dieser Systeme hat.“
Zu einem ähnlichen Schluss kommen die Autoren der Studie Marketing-Efficiency Survey 2009: „Will man
die Effizienz und die Effektivität maximieren, ist es
unerlässlich, eine geeignete Marketingsoftware einzuführen
und/oder bestehende Marketinginformationssysteme untereinander zu
integrieren,“ heißt es im Fazit. „Wer intelligente
Technologien nutzt und auf eine sinnvolle Softwareunterstützung
zurückgreift, kann die Marketing-Prozesskette an vielen Stellen
optimieren.“
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